Slow Food für Fellnasen

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Slow Food für Fellnasen

Veröffentlicht am 10.05.2022 von Linda


In vielen Dosen bekannter Katzen- und Hundefuttermarken landen noch immer mehr tierische Nebenerzeugnisse sowie Getreide, Zucker, Bindemittel und Lockstoffe als Fleisch. Dieses “Fast Food” schmeckt unseren Fellnasen zwar, ist aber langfristig nicht gut für sie. Wie Tierfutter radikal anders gedacht werden kann, erzählt uns Madeline von STRAYZ.

680 Mio. Straßenhunde und -katzen

Wusstest du, dass es weltweit nach Schätzungen von Tierschützer*innen über 680 Mio. Straßenkatzen und Straßenhunde gibt? Diese Zahl kann man sich kaum vorstellen, besonders nicht, wenn man in Deutschland lebt. Allerdings gibt es auch hier 2 Mio. Straßenkatzen, die keine festen Nahrungsquellen haben und sich unkontrolliert vermehren. Es gibt zum Glück sehr viele engagierte Tierschützer*innen, die sich um die armen Fellnasen kümmern, doch diese sind stark auf Spenden angewiesen und zahlen viel aus eigenen privaten Mitteln.

Artgerechtes Bio-Futter,
das Spenden sammelt

Die Gründerinnen von STRAYZ wollen die Arbeit dieser passionierten Held*innen unterstützen und dazu beitragen, das Leben aller Streuner weltweit zu verbessern. Wie das gelingen kann? Durch den Verkauf des artgerechten Bio-Futters für Katzen und Hunde werden Spenden für den Tierschutz gesammelt. So spendet z. B. jeder Beutel Futter eine Mahlzeit für einen Streuner in Not. Zudem haben wir auch faire Fummel für Dosenöffner*innen im Sortiment. So spenden unsere Socken beispielsweise Wurmkuren und unser Pulli finanziert eine ganze Kastration, um das Streuner-Problem nachhaltig an der Wurzel zu packen.

Wie ist STRAYZ entstanden?

Die Idee von STRAYZ entstand, als ich, Madeline, im Urlaub mit dem Schicksal der kleinen Mushki konfrontiert war. Als Bilderbuch Crazy Cat Lady habe ich mich natürlich riesig gefreut, dass eine Katze in der Nähe unseres Guesthouses war. Als ich allerdings erfahren habe, dass die Betreiber der Unterkunft die Katze loswerden wollten, da sich andere Gäste von ihr gestört fühlten, wollte ich die trächtige Miez unbedingt retten. Ich habe vor Ort Kontakte von lokalen Tierschutzorganisationen recherchiert und diese weitergeleitet, fühlte mich aber super schlecht, dass ich nicht mehr getan habe. Am liebsten hätte ich Mushki direkt mit nach Deutschland genommen, was leider nicht möglich war. Dafür habe ich die Idee einer sozialen Tierfuttermarke mitgebracht und direkt meinen ehemaligen Kolleginnen Stefi und Saskia davon berichtet. Beide waren begeistert und so haben wir neben unseren Jobs begonnen an STRAYZ zu arbeiten.

Ende 2020 haben wir dann unseren Mut zusammengenommen, sind zum Notar gegangen und haben unsere Jobs gekündigt, um alle Streuner der Welt zu retten. Ganz offziell ging es dann im Januar 2021 mit einer Crowdfunding-Kampagne für unser Bio-Katzenfutter auf Startnext los, die dank der Hilfe vieler toller Miez-Held*innen bereits nach drei Wochen erfolgreich war. Über ein Jahr später haben wir jetzt nicht nur unser Bio-Katzenfutter, sondern auch ganz frisch Bio-Hundefutter im Sortiment.

Wievielen Tieren habt ihr seitdem schon geholfen?

Seit Start im letzten Jahr konnten wir zusammen mit unserem tollen Team und vielen fressstarken Miezen und Doggos über 160.000 Spenden an unsere Tierschützer*innen von Street Cats Rescue, PAWS, der Katzenhonung Steiermark sowie den Notfellchen Rumänien und dem Hundegarten Serres übergeben, was uns wahnsinnig stolz macht.

 

Gut für die Streuner, aber auch gut für dein Haustier?

Das STRAYZ Tierfutter hilft nicht nur Streunern, sondern zeigt, dass Tiernahrung auch artgerecht sein kann. Leider landen in vielen Dosen bekannter Marken noch immer eher tierische Nebenerzeugnisse sowie Getreide, Zucker, Bindemittel und Lockstoffe. Dieses “Fast Food” schmeckt unseren Fellnasen zwar, ist aber langfristig nicht gut für sie. Stellt man Katzen, die minderwertiges Futter gewöhnt sind, einen Napf mit natürlichem Futter hin, erkennen sie dieses teilweise nicht mal als essbar, weil es weniger stark riecht. Das Futter von STRAYZ enthält hochwertiges Bio-Fleisch aus regionaler Landwirtschaft. Zudem wird auf den Zusatz von Zucker, Binde- oder Konservierungsmitteln gänzlich verzichtet. Das Katzenfutter ist zudem komplett getreidefrei und unser Hundefutter glutenfrei. Für unsere Veggie-Doggos gibt's zudem eine vegane Rezeptur.

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Bildrechte: Hundegarten Serres e.V., Notfellchen Rumänien e.V., Street Cats Rescue

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