Unsere Top 10 Artikel im enorm Magazin

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Unsere Top 10 Artikel im enorm Magazin

Veröffentlicht am 24.03.2021 von Nina Brauneis


Welche Probleme aktuelle Konsumgewohnheiten mit sich bringen, was uns in den letzten Jahren rund um das Thema beschäftigt hat und welche außergewöhnlichen Vorschläge es für die Revolution gibt, haben wir mit unseren 10 Lieblingsartikeln zum Thema Konsum aus unserem Schwester-Magazin enorm zusammengestellt – passend zum Start der großen enorm-Crowdfunding Kampagne: Positive Geschichten brauchen endlich eine Lobby!

 

Das junge Start-Up LivingPackets will mit seiner innovativen „The Box“ dem Versandmüll den Kampf ansagen. In Deutschland werden jährlich pro Kopf bis zu 93kg Papierverpackungen verbraucht, welche überwiegend aus dem Versandhandel stammen. Die intelligente Mehrwegbox könne nach Alexander Cotte, dem Gründer von LivingPackets, 70 bis 80% bis zum Jahr 2030 einsparen und somit Hunderte Millionen Verpackungen pro Jahr komplett überflüssig machen. Inwieweit „The Box“ Ressourcenverschwendung reduzieren und die Arbeitsbedingungen von Paketbot*innen verbessern könnte lest ihr hier.

Es ist kein Geheimnis, dass der Großteil der weltweiten Sojaernte aus Argentinien, Brasilien und den USA (FAO) stammt. Um noch größere Ackerflächen zu gewinnen kommt es immer wieder, insbesondere in Brasilien, zu großflächigen Regenwaldrodungen. Allerdings wird der überwiegende Teil des Soja für Tierfutter genutzt und nicht für den Tofu oder die Sojamilch, die bei uns in den Geschäften gekauft werden können. Das enorm-Team hat für dich die großen Handelsketten und bekannten Marken unter die Lupe genommen und geschaut woher das Soja für Tofu & Co eigentlich kommt. Vorsicht Spoiler: zu Großteilen aus Deutschland und Europa. Hier geht’s zum kompletten Artikel.

Die Ledergewinnung steht in vielerlei Hinsicht in der Kritik. Neben dem Tierwohl, sind es vor allem die Herstellungsprozesse. Für die Gerbung werden extreme Wassermengen benötigt und es kommt zum Einsatz von giftigen Chemikalien. Viele Kunstlederarten werden aus Plastik gewonnen und stellen damit auch nur eine geringfügige Alternative zu herkömmlichen Leder dar. Nachhaltige und organische Ersatzmaterialien stellen Kork und Kautschuk dar. Inzwischen gibt es aber noch viel mehr Alternativen, aus Äpfeln, Kakteen und Kaffee, bei denen man wohl kaum an Leder denken würde. Hier findet ihr sechs echte Leder-Alternativen.

Die Aktion „Veganuary“ findet seit 2020 pünktlich zum Jahreswechsel in Deutschland statt und ist nach den USA und Großbritannien das Land mit den meisten Anmeldungen. Die gemeinnützige Organisation, die hinter der Aktion steht, wurde 2014 in Großbritannien gegründet und hat seitdem über eine Millionen Menschen dazu inspiriert den kompletten Januar auf tierische Produkte zu verzichten und sich vegan zu ernähren, daher auch die Namenzusammensetzung aus „vegan“ und „January“. Das kollektive Ziel: eine bessere, gesündere und sichere Zukunft. Dass die Initiative auch Impact hat belegt nun sogar die Havard University. Hier geht es zum kompletten Artikel.

Essen bestellen ist nicht nur für den Katersonntag eine bequeme Möglichkeit sich Köstlichkeiten direkt nach Hause liefern zu lassen. Insbesondere durch die Corona-bedingte Restaurantschließungen erlebt die Branche einen ungemeinen Boom. Besonders die lokale Gastronomie kann dadurch unterstützt werden. Gäbe es da nur nicht die Unmengen an Verpackungsmüll: Styropor, Aluschalen, Plastik & Co verstopfen nicht nur unsere Mülleimer zu Hause, sondern landen oft auf der Straße. Das Team von enorm ist auf die Suche nach Mehrwegbehältern für Essen-to-go gegangen und hat drei Initiativen ausfindig gemacht. Neugierig geworden? Hier geht’s zum Artikel.

Zero Waste als Lifestyle dürften einige schon einmal gehört haben. Doch was verbirgt sich hinter Zero Waste Cooking? Viele werfen Lebensmittelreste, wie beispielsweise Kartoffel- oder Apfelschalen, weg. Dabei lassen sich daraus leckere Snacks und Tees zubereiten. Damit kann Abfall vermieden und die Umwelt geschont werden. Leonie Beyerlein von enorm startet in ihrer Kolumne den Selbstversuch abfallfreie Küche – vom Einkauf bis zum Kochen - und zeigt auf mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen hatte und wie sich ein bisschen mehr Zero Waste in den Alltag integrieren lässt.

Haferflocken, Linsen, Spülmittel & Co können seit einigen Jahren in Unverpackt-Läden gekauft werden. Das spart eine Menge Verpackung und ist ein guter Weg in Richtung Zero Waste. Und das Beste: es werden deutschlandweit immer mehr Läden! Doch oft wissen viele gar nicht, wo es Unverpackt-Läden gibt. Das Team von enorm hat keine Mühen gescheut und für euch eine umfangreiche Liste mit Unverpackt-Läden nach Bundesländern erstellt. Von Sachsen-Anhalt über Nordrhein-Westfalen über Hamburg bis nach Bayern. Die Liste von Unverpackt-Läden 2021 in Deutschland findet ihr hier.

Viele Kakaobauern und -bäuerinnen leben in Westafrika in extremer Armut. Das Problem: die Weltmarktpreise für Kakao. Die Nachfrage ist groß, die Zahlungsbereitschaft gering. Viele Unternehmen, darunter sogar Mars und Nestlé, wollen neue Nachhaltigkeitsprogramme ins Leben rufen. Doch was bedeutet das konkret? Könnten sie ein Ende von Kinderarbeit, Ausbeutung und Regenwaldabholzung bedeuten? Könnte damit womöglich eine Basis für eine nachhaltige Schokoladenproduktion initiiert werden? Dieser Artikel bietet neben biographischen Einblicken ghanaischer Kakaofamilien wichtige Antworten zu den aufgeworfenen Fragen.

Schnäppchen machen mit gutem Gewissen – geht das? Glaubt man dem Prinzip des Green Friday soll die Natur von unseren Shoppingexzessen an diesem Tag profitieren. Jedes Jahr auf's Neue liefern sich Ende November Unternehmen dieser Welt wahre Rabattschlachten mit ihrem Black Friday. Einige deutsche Shops wollen mit ihren Green-Friday-Angeboten ein Gegenmodell zum Black Friday bieten. Ähnliche Ansätze werden bereits mit dem White Monday, Giving Tuesday oder Kauf-nix-Tag verfolgt. Der Green Friday soll den Blick auf nachhaltigen Konsum lenken. Händler*innen ist es dabei selbst überlassen, wie die Umwelt von der Kauflust profitiert: von Bäume pflanzen über Spenden ist alles erlaubt. Ziel ist es, mit dem eigenen Kaufverhalten einen Beitrag und Nutzen für die Umwelt zu schaffen. Hier geht es zum kompletten Artikel.

Jährlich landen deutschlandweit über ein Dutzend Tonnen Lebensmittel im Müll. Produzierte Lebensmittel, die im Müll landen, verschwenden damit unnötig Rohstoffe, Energie, Wasser und Düngemittel sowie Arbeitskraft und Anbauflächen. Ein weiteres Problem ist die Nachfrage. Diese wird durch eine Überproduktion in die Höhe getrieben und wirkt sich somit auf die Weltmarktpreise aus. Um der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen bilden sich immer mehr Initiativen zur Rettung von Lebensmitteln. In diesem Artikel werden Sirplus und Matatos vorgestellt. Beide Start-Ups retten Lebensmittel aus Über- oder Fehlproduktion und geben Lebensmitteln mit einem kurzen MHD eine neue Chance. Beide Initiativen bieten einen Online-Shop und Vertrieb in Deutschland an – Sirplus hat inzwischen sogar schon sechs Supermärkte in Berlin gegründet. Hier geht’s zum kompletten Artikel.

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  • Nina Brauneis