{"id":7987351748872,"title":"Missy Magazin 04 | 2022","handle":"missy-magazin-04-2022","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eDas Produkt:\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e• Magazin für Pop, Politik \u0026amp; Feminismus \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e• Heft August - September 2022\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e• 106 Seiten\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eDein Impact:\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEntdecke spannende Beiträge zu den Themen Feminismus, Pop und Politik und verschaffe marginalisierten Gruppen Gehör\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003c!-- split --\u003e \u003c!-- TABS --\u003e\n\u003ch5\u003eProduktdetails\u003c\/h5\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAusgabe 04 | 2022 des Missy Magazins beinhaltet diese Themen: \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBanden bilden:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDie Covid-19-Pandemie ist immer noch nicht vorbei – sechs Freund*innen tun sich zusammen, um gemeinsam zu leiden.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLieblingsstreberin:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eShary Reeves\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWork Work Work:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eHundefriseurin\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHä? Was heißt denn…\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003ePazifismus?\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e„Lieber gaymous als famous“:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eFarce ist aus der queeren Wiener Popszene nicht wegzudenken. Auf ihrem Album „Not To Regress“ singt sie von Mental Health und Crushing, Social Anxiety und queerer Liebe. Ein Ge- spräch über Bauchtaschen und darüber, was guter Pop kann.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eU-Haul in Los Angeles:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eWas passiert, wenn zwei Personen im Prozess der Transition zu exzessiver Nähe gedrängt werden? Die Filmperformance „Seek Bromance“ von Samira Elagoz sucht nach Antworten.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eIntimität als Choreografie:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eJulia Effertz ist Deutschlands erste Intimitätskoordinatorin. Ihre Arbeit soll Schauspieler*innen am Set schützen.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBrennt alles ab!:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eAbriss, Neuanfang oder doch eine langsame Transformation? Im neuen Comic von Nino Bulling begleiten wir die Protagonistin Ingken auf dem Weg zur neuen trans Identität.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDie Reise des O:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDas „Project O“ von Anthony Hüseyin verhandelt deren Reise als nicht- binäre Künstler*in und berührt liebevoll Aspekte der türkischen Sprache.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBildstrecke: Sunjin Won:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eIn den Arbeiten zu vererbter Erinnerung finden Gefühle generationen- übergreifend ihren Ausdruck.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e„Wollt ihr euch vor dem Krieg drücken?“:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDer russische Angriffskrieg stellt für trans Personen in der Ukraine eine große Gefahr dar – in mehrfacher Hinsicht. Über Staatsmacht, Transfeindlichkeit und nationale Körperpolitiken.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAus dem Schatten der Diktatur:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eChile erlebt gerade einen der wichtigsten Momente seiner jüngeren Geschichte: Eine demokratisch gewählte Versammlung arbeitet eine neue Verfassung aus. Die treibende Kraft hinter der Bewegung für Veränderung ist der Feminismus.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFröhlich dissen:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDer Rapper Sir Mantis bringt endlich sein Debütalbum „180 Grad“ raus, auf dem er gegen so ziemlich alles angeht, was falsch läuft in der Gesellschaft: z. B. Kapitalismus, Geld und Sexismus. Spaß macht das trotzdem.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eScamdalous!:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eFake it until you can’t make it anymore … So lautet die Devise für Scammer*innen, wenn sie auffliegen. Doch ist Betrug immer moralisch verwerflich oder vielleicht auch eine Kunst?\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFalsche Fuffis:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eVon Fila-Fakes und Fake Freckles über Codeswitching, Armutsperformance und Childhood-Scam-Ambitions bis zur gefälschten Schufa – unsere Autor*innen berichten von ihren Erfahrungen mit Fakeness.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNaturally fake:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eWeiße Menschen kommentieren ständig die Afrohaare unserer Autorin. Doch dient die vermeintlich nett gemeinte Frage, ob die Haare einer Schwarzen Person echt sind, nur der Verfestigung der Machtverhältnisse.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKnigge kannste knicken:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eIst das Befolgen von Benimmregeln nicht einfach fake? Unsere Autorin findet: Ja, und schreibt gegen Höflichkeit und fürs Unterbrechen.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBitte nicht zu ehrlich:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eNotlügen hier und da schaden nicht, findet unsere Autorin, denn für absolute Aufrichtigkeit ist eh keine*r bereit.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFür einen Krümel mehr:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003ePotenzielle Dates warmhalten, obwohl man ihnen gerade nicht gerecht werden kann? Das Phänomen klingt voll Neunziger, aber feiert gerade seine Renaissance.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBewusste Analfixierung:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eAnalvenenthrombosen und Analfissuren sind unangenehm, aber eigentlich keine große Sache. Es sei denn, sie sind chronisch. Betroffene leiden oft still – auch aufgrund von Tabus.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMoodboard:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eOccupy Sylt\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eStyleneid:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eTsellot\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCrocs und Christmas Sweater:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDie französisch-englische Modejournalistin und Kulturwissenschaftlerin Alice Pfeiffer ist fasziniert vom Nicht-Schönen – und hat ein Buch über “Die Lust am Hässlichen” geschrieben.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNeue Welle, neue Bahn:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eEli Preiss’ Musik ist gleichzeitig verspielt und politisch, ihr Auftritt mal mädchenhaft, mal tomboyish, ihre Songs tanz- und die Lyrics mitsingbar. Alles, was ein gutes Sommeralbum braucht.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNow \u0026amp; Then: Mia Morgan über Debbie Harry:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eIn TikTok-Zeiten findet die Musikerin in der Blondie-Ikone eine Leitfigur, die schon vor Social Media den Mut hatte, laut, sexy und vielfältig zu sein.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWaffe: Schwesternschaft:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDrei DDR-Künstlerinnen suchen die Legitimation ihres Daseins – in einem Staat, der keinen Bock auf Kritik hat.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDancebattle gegen das Patriarchat:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eKraft im Kollektiv: Lizzo verpasst der klassischen Reality-TVshow einen feministischen Twist.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSpäte Würdigung:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eNach dem erfolgreichen Sammelband „These Girls“ würdigt „These Girls, Too“ nun weitere musikalische Held*innen seit 1950 – und liefert nebenbei eine astreine Anleitung zur Masturbation.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTypenparade: Wider die Neutralität:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eIn „Das weiße Denken“ seziert der Profifußballer Lilian Thuram das Fortwirken des Kolonialismus, die Konstruktion von Race und rassistische Sportinterviews.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKolumne: Generation Hammer:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eUnsere neue Kolumnistin sagt: Vergesst romantische Beziehungen, esst lieber koreanisch! \u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch5\u003eImpact\u003c\/h5\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHerausforderung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFeminismus ist in aller Munde. Oft bezieht er sich jedoch ausschließlich auf bestimmte Frauen. Debatten, Diskussion und Diskurse zirkulieren oft um den Standpunkt der weiblich, privilegierten, hetero-normativen Frau des sogenannten Westens.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eÜber Missy Magazin\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Missy Magazin beschreibt sich selbst als \"Magazin für Pop, Politik und Feminismus\". Es bietet Raum für spannende Diskussionen und gleichzeitig kommt der Unterhaltungswert nicht zu kurz. Im Missy Magazin finden Beiträge von trans Familien, Asyl und Rechtsruck genauso ihren Platz wie Themen rund um Sexarbeit, Rap, Menstruation, queere Pornografie sowie Anal Plugs und Achselhaare.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLösung\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAus der eigenen Bubble den Blick nach außen richten und insbesondere einen Raum für marginalisierte Stimmen schaffen - dafür steht das Missy Magazin. Menschen mit Beeinträchtigung, einem anderen kulturellen Background, Sexarbeiter*innen, Menschen of Color, trans Personen, Menschen ohne einen klassischen akademischen Background oder Menschen außerhalb des \"Westens\" und viele weitere finden hier Gehör. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eImpact\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Missy Magazin leistet zugängliche feministische Bildungsarbeit und verschafft marginalisierten Menschen Gehör.\u003c\/p\u003e\n\u003c!-- \/TABS --\u003e","published_at":"2022-07-27T17:16:38+02:00","created_at":"2022-07-20T15:31:45+02:00","vendor":"Missy Magazin","type":"Magazin","tags":["7prozentmwst","Impact_Welt verstehen","Kategorie_Wissen"],"price":550,"price_min":550,"price_max":550,"available":true,"price_varies":false,"compare_at_price":null,"compare_at_price_min":0,"compare_at_price_max":0,"compare_at_price_varies":false,"variants":[{"id":43596909248776,"title":"Heft August - September 2022 | 106 Seiten","option1":"Heft 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Produkt:\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e• Magazin für Pop, Politik \u0026amp; Feminismus \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e• Heft August - September 2022\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e• 106 Seiten\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eDein Impact:\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEntdecke spannende Beiträge zu den Themen Feminismus, Pop und Politik und verschaffe marginalisierten Gruppen Gehör\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003c!-- split --\u003e \u003c!-- TABS --\u003e\n\u003ch5\u003eProduktdetails\u003c\/h5\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAusgabe 04 | 2022 des Missy Magazins beinhaltet diese Themen: \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBanden bilden:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDie Covid-19-Pandemie ist immer noch nicht vorbei – sechs Freund*innen tun sich zusammen, um gemeinsam zu leiden.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLieblingsstreberin:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eShary Reeves\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWork Work Work:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eHundefriseurin\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHä? 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Missy Magazin 04 | 2022

Das Produkt:

• Magazin für Pop, Politik & Feminismus 

• Heft August - September 2022

• 106 Seiten

 

Dein Impact:

Entdecke spannende Beiträge zu den Themen Feminismus, Pop und Politik und verschaffe marginalisierten Gruppen Gehör

 

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Ausgabe 04 | 2022 des Missy Magazins beinhaltet diese Themen: 

Banden bilden:
Die Covid-19-Pandemie ist immer noch nicht vorbei – sechs Freund*innen tun sich zusammen, um gemeinsam zu leiden.

Lieblingsstreberin:
Shary Reeves

Work Work Work:
Hundefriseurin

Hä? Was heißt denn…
Pazifismus?

„Lieber gaymous als famous“:
Farce ist aus der queeren Wiener Popszene nicht wegzudenken. Auf ihrem Album „Not To Regress“ singt sie von Mental Health und Crushing, Social Anxiety und queerer Liebe. Ein Ge- spräch über Bauchtaschen und darüber, was guter Pop kann.

U-Haul in Los Angeles:
Was passiert, wenn zwei Personen im Prozess der Transition zu exzessiver Nähe gedrängt werden? Die Filmperformance „Seek Bromance“ von Samira Elagoz sucht nach Antworten.

Intimität als Choreografie:
Julia Effertz ist Deutschlands erste Intimitätskoordinatorin. Ihre Arbeit soll Schauspieler*innen am Set schützen.

Brennt alles ab!:
Abriss, Neuanfang oder doch eine langsame Transformation? Im neuen Comic von Nino Bulling begleiten wir die Protagonistin Ingken auf dem Weg zur neuen trans Identität.

Die Reise des O:
Das „Project O“ von Anthony Hüseyin verhandelt deren Reise als nicht- binäre Künstler*in und berührt liebevoll Aspekte der türkischen Sprache.

Bildstrecke: Sunjin Won:
In den Arbeiten zu vererbter Erinnerung finden Gefühle generationen- übergreifend ihren Ausdruck.

„Wollt ihr euch vor dem Krieg drücken?“:
Der russische Angriffskrieg stellt für trans Personen in der Ukraine eine große Gefahr dar – in mehrfacher Hinsicht. Über Staatsmacht, Transfeindlichkeit und nationale Körperpolitiken.

Aus dem Schatten der Diktatur:
Chile erlebt gerade einen der wichtigsten Momente seiner jüngeren Geschichte: Eine demokratisch gewählte Versammlung arbeitet eine neue Verfassung aus. Die treibende Kraft hinter der Bewegung für Veränderung ist der Feminismus.

Fröhlich dissen:
Der Rapper Sir Mantis bringt endlich sein Debütalbum „180 Grad“ raus, auf dem er gegen so ziemlich alles angeht, was falsch läuft in der Gesellschaft: z. B. Kapitalismus, Geld und Sexismus. Spaß macht das trotzdem.

Scamdalous!:
Fake it until you can’t make it anymore … So lautet die Devise für Scammer*innen, wenn sie auffliegen. Doch ist Betrug immer moralisch verwerflich oder vielleicht auch eine Kunst?

Falsche Fuffis:
Von Fila-Fakes und Fake Freckles über Codeswitching, Armutsperformance und Childhood-Scam-Ambitions bis zur gefälschten Schufa – unsere Autor*innen berichten von ihren Erfahrungen mit Fakeness.

Naturally fake:
Weiße Menschen kommentieren ständig die Afrohaare unserer Autorin. Doch dient die vermeintlich nett gemeinte Frage, ob die Haare einer Schwarzen Person echt sind, nur der Verfestigung der Machtverhältnisse.

Knigge kannste knicken:
Ist das Befolgen von Benimmregeln nicht einfach fake? Unsere Autorin findet: Ja, und schreibt gegen Höflichkeit und fürs Unterbrechen.

Bitte nicht zu ehrlich:
Notlügen hier und da schaden nicht, findet unsere Autorin, denn für absolute Aufrichtigkeit ist eh keine*r bereit.

Für einen Krümel mehr:
Potenzielle Dates warmhalten, obwohl man ihnen gerade nicht gerecht werden kann? Das Phänomen klingt voll Neunziger, aber feiert gerade seine Renaissance.

Bewusste Analfixierung:
Analvenenthrombosen und Analfissuren sind unangenehm, aber eigentlich keine große Sache. Es sei denn, sie sind chronisch. Betroffene leiden oft still – auch aufgrund von Tabus.

Moodboard:
Occupy Sylt

Styleneid:
Tsellot

Crocs und Christmas Sweater:
Die französisch-englische Modejournalistin und Kulturwissenschaftlerin Alice Pfeiffer ist fasziniert vom Nicht-Schönen – und hat ein Buch über “Die Lust am Hässlichen” geschrieben.

Neue Welle, neue Bahn:
Eli Preiss’ Musik ist gleichzeitig verspielt und politisch, ihr Auftritt mal mädchenhaft, mal tomboyish, ihre Songs tanz- und die Lyrics mitsingbar. Alles, was ein gutes Sommeralbum braucht.

Now & Then: Mia Morgan über Debbie Harry:
In TikTok-Zeiten findet die Musikerin in der Blondie-Ikone eine Leitfigur, die schon vor Social Media den Mut hatte, laut, sexy und vielfältig zu sein.

Waffe: Schwesternschaft:
Drei DDR-Künstlerinnen suchen die Legitimation ihres Daseins – in einem Staat, der keinen Bock auf Kritik hat.

Dancebattle gegen das Patriarchat:
Kraft im Kollektiv: Lizzo verpasst der klassischen Reality-TVshow einen feministischen Twist.

Späte Würdigung:
Nach dem erfolgreichen Sammelband „These Girls“ würdigt „These Girls, Too“ nun weitere musikalische Held*innen seit 1950 – und liefert nebenbei eine astreine Anleitung zur Masturbation.

Typenparade: Wider die Neutralität:
In „Das weiße Denken“ seziert der Profifußballer Lilian Thuram das Fortwirken des Kolonialismus, die Konstruktion von Race und rassistische Sportinterviews.

Kolumne: Generation Hammer:
Unsere neue Kolumnistin sagt: Vergesst romantische Beziehungen, esst lieber koreanisch! 

    Herausforderung

    Feminismus ist in aller Munde. Oft bezieht er sich jedoch ausschließlich auf bestimmte Frauen. Debatten, Diskussion und Diskurse zirkulieren oft um den Standpunkt der weiblich, privilegierten, hetero-normativen Frau des sogenannten Westens.

    Über Missy Magazin

    Das Missy Magazin beschreibt sich selbst als "Magazin für Pop, Politik und Feminismus". Es bietet Raum für spannende Diskussionen und gleichzeitig kommt der Unterhaltungswert nicht zu kurz. Im Missy Magazin finden Beiträge von trans Familien, Asyl und Rechtsruck genauso ihren Platz wie Themen rund um Sexarbeit, Rap, Menstruation, queere Pornografie sowie Anal Plugs und Achselhaare.

    Lösung

    Aus der eigenen Bubble den Blick nach außen richten und insbesondere einen Raum für marginalisierte Stimmen schaffen - dafür steht das Missy Magazin. Menschen mit Beeinträchtigung, einem anderen kulturellen Background, Sexarbeiter*innen, Menschen of Color, trans Personen, Menschen ohne einen klassischen akademischen Background oder Menschen außerhalb des "Westens" und viele weitere finden hier Gehör. 

    Impact

    Das Missy Magazin leistet zugängliche feministische Bildungsarbeit und verschafft marginalisierten Menschen Gehör.

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