Daily Soap: umweltbewusst Hände waschen

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Daily Soap: umweltbewusst Hände waschen

Bild: © unsplash

Umweltbewusste Seife

Veröffentlicht am 23.06.2020 von Lea Thin


Im Schnitt waschen wir uns sieben mal pro Tag die Hände, zur Zeit deutlich mehr. Denn die Empfehlungen in der Corona-Krise sind eindeutig: waschen, waschen, waschen - und zwar am besten für mindestens 20 Sekunden.  
Am Ende steht man nicht nur vor ausgetrockneten Händen (oder wie ich sie mittlerweile nenne: Hufe) sondern auch vor einer Menge Seife, die den Abfluss hinuntergespült wurde.

Handwaschmittel vs. Seife

Das klassische Seifenstück findet man heute kaum mehr in deutschen Badezimmern. Dafür werden die schicken Spender mit Flüssigseife immer beliebter. Doch Seife ist nicht gleich Seife. Die klassische Seife hat für die Umwelt einen entscheidenden Vorteil: Seit Jahrhunderten ist sie ein einfaches Produkt, das aus natürlichen Fetten, Lauge und Düften hergestellt wird.

Die Flüssigseife hat mit ihrem Vorgänger hingegen nicht mehr viel gemein und gleicht in ihrer Zusammensetzung eher einem Spülmittel. Neben Mikroplastik enthalten einige Produkte Chemikalien EDTA und Tetrasodium Etidronate. Beides sind gefährliche Schadstoffe für unsere Umwelt 1. Auch der krebserregende Stoff Diethanolamine (DEA) wird häufig verwendet. Gelangt er ins Wasser, ist er auch für Fische giftig. In vielen Flüssigseifen sind synthetische Tenside, Duftstoffe und Parfüm enthalten, die Allergien auslösen und die Haut austrocknen können. Häufig enthält sie Moschus-Verbindungen, die ein Umweltproblem darstellen, wie Hormone wirken und teilweise unter Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

Dennoch greifen immer mehr Konsument*innen zur Flüssigseife mit ihren künstlichen Inhaltsstoffen. Sie sieht einfach schicker aus, hinterlässt keine verschmierte Seifenlache und scheint hygienischer im Einsatz. Letzteres ist dabei ein Mythos 2. Durch seine alkalische Oberfläche ist auch das klassische Seifenstück sehr ungemütlich für Bakterien und Keime. Wer also darauf achtet, dass das Wasser aus seiner Seifenschale ablaufen kann, hat weder ein Problem mit schmierigen Seifenstücken und erst recht kein Hygieneproblem. Gleichzeitig belastet die Flüssigseife auch viel mehr den Geldbeutel - zur Freude der Industrie. da sie sich nur einen Bruchteil so lange hält wie ein Stück Seife, muss hier deutlich öfter nachgekauft werden.

Das hat zur Folge, dass auch wesentlich mehr Plastikabfall durch die Seifenspender entsteht. Diese sind zwar schick, aber bei der klassischen Seife ganz und gar unnötig. Angefangen beim Verpackungsmüll der durch die beliebten Einmal-Spenderflaschen entsteht bis hin zur Seife selbst, in der Mikroplastik für ihre Konsistenz und ihren Glanz enthaltet ist. Insgesamt wandern in Deutschland jährlich 150 Tonnen Mikropartikel 3 aus Kunststoff über den Abfluss direkt in unsere Nahrungskette. Denn Mikroplastik kann durch Klärwerke nicht herausgefiltert werden.

Mit HOPERY Orang-Utans schützen

Das Social Business Hopery macht es besser. Mit seinen tierversuchsfreien und veganen Produkten schont das Unternehmen nicht nur die Umwelt, sondern unterstützt auch die Rettung von Orang-Utans. Neben der finanziellen Unterstützung des Schutzprojekts Orangutan Outreach (RedApes.org), leistet das Unternehmen auch durch seine eigene Wirtschaftsweise einen Beitrag.

Denn Hopery verzichtet bei seiner Naturkosmetik gänzlich auf den Einsatz von Palmöl. Der Anbau der oft genutzten Ressource ist eine der größten Bedrohungen für Orang-Utans, die in den Regenwäldern Südostasiens zu Hause sind. Doch auch ihr letzter Lebensraum in Borneo und Sumatra wird für Palmölplantagen vernichtet, die Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht.

Neben der Bedrohungen vieler Tierarten, werden auch indigene Völker für den Anbau von Palmöl vertrieben. Zudem beschleunigt die Zerstörung von Regenwald für Kosmetikprodukte und Lebensmittel auch den Klimawandel.

Passend zur Seife kann bei HOPERY auch die 3-in-1 Seifenschale erworben werden. Die Box wird aus nachwachsendem Bambus und Mais in Deutschland gefertigt. Dadurch ist sie besonders leicht und hat eine einzigartige Oberfläche. Ein echter Hingucker im Bad und praktisch auf Reisen zugleich. Sie kann als Seifenschale verwendet werden, ist aber auch mit einem Deckel und Silikonband verschließbar und somit ideal für Reisen oder als Seifendose für die Dusche.

Wasser spenden mit Hydrophil

Hydrophil im 'Geil Montag' Podcast!

Die drei Gründer von Hydrophil lieben Wasser. Darum bietet das Social Business ressourcenschonende Pflegeprodukte aus innovativen Materialien und schnell nachwachsenden Rohstoffen an. Um Grund- und Trinkwasser zu schonen, kommen keine Pestizide, Chemikalien und Mineralöle zum Einsatz. Zudem gehen 10% des Erlöses aus ihren Produkten direkt an die Wasserprojekte von Viva con Agua.

Hydrophil bietet Seifen aus natürlichem Oliven- Kokosnuss- und Sonnenblumenöl sowie Sheabutter an. Mit natürlichen Düften aus Lavendel oder Lemongrass sorgt die vegane, fair gehandelte und zudem wasserneutrale Seife nicht nur für deine Sauberkeit, sondern auch für einen wunderbar frischen Duft.

Aufgrund ihrer ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffe trocknet deine Haut durch die Hydrophil Seife nicht aus. So kannst du die sie nicht nur für die Hände benutzen, sondern sie auch guten Gewissens für den gesamten Körper und deine Haare anwenden.

Die Seifen werden vor den Toren Hamburgs liebevoll hergestellt und einzeln im schönen Recyclingkarton verpackt. Denn mit Plastikverschwendung will das Unternehmen nichts zu tun haben. Darum bietet Hydrophil passend zu ihren Seifen eine schicke und stabile Seifendose aus Weißblech an. Die Dose ist für alle gängigen Seifenstücke geeignet und gut verschließbar, so dass du dich auch unterwegs nachhaltig waschen kannst.

STOP THE WATER WHILE USING ME!: Flüssigseife mit Impact

Wer ohne Flüssigseife nicht leben kann, dem seien die Produkte von STOP THE WATER WHILE USING ME! empfohlen. Anders als konventionelle Flüssigseifen, kommen die Handseifen Cucumber Lime und Lemon Honey ohne Paraffine, Silikone oder andere Rohstoffe auf Mineralölbasis aus. Zudem ist sie tierversuchsfrei und spendet dank milder Waschsubstanzen und natürlicher Inhaltsstoffe wie Bio-Akazienhonig, ätherischen Ölen, Zitronen- und Gurkenextrakt Feuchtigkeit, anstatt die Haut auszutrocknen.

Die Marke mit der Message auf der Bottle legt besonders viel Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu zeigen, wie einfach und effektiv Wasserschutz sein kann. Daher stellt das Unternehmen zu hundert Prozent biologisch abbaubare Naturkosmetik her. Mit jedem verkauften Produkt geht zudem eine Spende an ein Projekt der Good Water Initiative. Denn während für uns der Zugang zu Wasser selbstverständlich ist, müssen viele Menschen in anderen Regionen der Welt oft kilometerweit laufen und schleppen, um sauberes Trinkwasser zu bekommen. Kein Wunder, denn obwohl wir auf dem blauen Planeten leben, sind nur 2,5% der Wasserressourcen auf unserer Erde Süßwasser und damit trinkbar.

Weitere Kosmetikprodukte, mit denen du der Welt etwas zurückgeben kannst, findest du hier.

 

Quellen:

1 www.naturalbeauty.de/fakten/du-kommst-hier-nicht-rein/artikel/article/du-kommst-hier-nicht-rein-edta/
2 https://www.derstandard.at/story/1331780000449/genauer-betrachtet-sind-seifen-keimschleudern

3 https://www.boeblingen-sindelfingen.greenpeace.de/sites/www.boeblingen-sindelfingen.greenpeace.de/files/uba_quellen_fuer_mikroplastik_mit_relevanz_fuer_den_meeresschutz_1.pdf

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  • Lea Thin