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Bild: © Saatgutkonfetti

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Veröffentlicht am 20.05.2021 von Maike Gärtner (Saatgutkonfetti)


Am 20. Mai ist Weltbienentag und weil die kleinen pelzigen Tierchen super wichtig für unsere Biodiversität sind, haben wir ihnen diesen Artikel gewidmet. Für eine Vielfalt an Pflanzen sind Bienen und andere Insekten die Bestäuber*innen. Während sie sich Nektar nehmen, bestäuben sie nebenbei die Blüten, in die sie auf- oder in sie hinein krabbeln. Richtige Multi-Tasker*innen sind das!

Worauf sollte ich beim Bepflanzen des Gartens achten?

Weil es immer weniger Wiesen und somit auch weniger Blumen gibt, schwindet auch der Lebensraum für die kleinen Flieger. Ein Grund mehr beim Bepflanzen des Gartens und Balkons darauf zu achten, bienenfreundliche Kräuter-/, Duft-/ und Blütenpflanzen auszusäen. Honigbienchen sind ziemliche Generalist*innen, was Pflanzen angeht. Sie nehmen eigentlich alles an, was blüht. Sie bleiben allerdings eher bei einer Pflanze, wenn es ausreichend davon gibt. Wildbienen wiederum sind zum Großteil kleine Spezialisten. Sie mögen meist ganz besondere Arten. Weil viele Wildblumenmischungen nur Honigbienen anziehen, sollte man regionale Saatmischungen aus lokalen Beständen verwenden. Welche Pflanzen Wildbienen besonders mögen, sind u.a. Wiesenschaumkraut, Fetthennen und Klatschmohn.

Wer ein*e richtige*r Bienenretter*in werden möchte, kann anfangen, Nisthilfen aufzustellen bzw. zu bauen.

Maike

Wie kann ich Bienen das Leben leichter machen?

Die verschiedenen Arten von Bienen unterscheiden sich u.a. in ihrer Art zu Leben. Während Honigbienen im Verband existieren und überleben, sind die Wildbienen solitäre Bienen, die alleine umherschwirren. Leider finden Sie immer weniger Nistmöglichkeiten. Wer ein*e richtige*r Bienenretter*in werden möchte, kann anfangen, Nisthilfen aufzustellen bzw. zu bauen. Beim Kauf, genauso wie beim Bau sollte man auf die wirkliche Tauglichkeit der Nisthilfe für die Bienen achten. Leider schaden einige mehr, als dass sie nützen. Grund sind zum Beispiel Schächte, die nicht tief genug sind und deshalb Vögeln die Möglichkeit geben, die Wildbienenbrut zu stibitzen. Außerdem sollte man sehr auf die Verarbeitung des Holzes achten. Ist es zu scharf abgesägt, können die Flügelchen der Bienen verletzt werden oder, wenn gespaltenes Holz Feuchtigkeit aufnimmt, kann die Bienenbrut ebenfalls nicht überleben. Trotzdem ermutigen wir dazu, Nisthilfen aufzustellen, um das Überleben der Wildbienen zu gewährleisten. Der NaturschutzBund hat dazu einige hilfreiche TIPPS zusammengestellt.


Eine weitere Möglichkeit die kleinen Flieger gerade im Sommer zu unterstützen, ist das Aufstellen von Bienentränken. Dazu könnt Ihr ganz einfach einen Blumentopfuntersetzer mit Wasser, Moos, Steinen etc. befüllen. Wundert Euch nicht, wenn Ihr einige Tage nach dem Aufstellen, keine Tiere beobachten könnt. Oft müssen sich die Bienchen erst noch an den Standort gewöhnen.

Wie kann ich Bienen noch helfen?

Fünf Good Brands haben sich zusammengetan um Biodiversität zu fördern und Bienen mehr Lebensraum zu schaffen. So ist die BeeGood Box entstanden: fünf tolle Produkte für dich und 30m² Blühwiese für die Bienen. Wie das geht? Die Good Brands verzichten auf einen Teil ihrer Erlöse, damit pro verkaufter Box 10 Euro an den Burgwallhof in Trebbin gespendet werden können, der damit vor den Toren Berlins Blühflächen aussät. Too good to bee true!

Die Box beinhaltet eine Tüte Saatgutkonfetti und das passende Biodiversitäts-Kartenspiel, bienenfreundliche Saatgutmischungen und Seedbombs von Rankwerk, eine Handcreme aus Bienenwachs von Daumenschmaus sowie ein Starterset Bienenwachstücher von GAIA.

Wir hoffen, wir konnten Euch hier einige nützliche Tipps und Tricks verraten - jetzt heißt es Bee the Support!

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  • Maike Gärtner