5 Fragen an Wildplastic

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5 Fragen an Wildplastic

Bild: © Wildplastic

Wildplastic

Veröffentlicht am 08.07.2021 von Nina Brauneis


Mit Müllbeuteln die Umwelt aufräumen und dabei gleichzeitig gegen neues Plastik kämpfen? Wie das geht erzählt euch das Team von Wildplastic. Das Hamburger Start-Up wurde 2019 von Christian Sigmund & Fridtjof Detzner gegründet. Die beiden machten in der Vergangenheit unterschiedliche, aber gleichsam erschreckende Erfahrungen mit dem globalen Ausmaß der Umweltverschmutzung. Mit ihrem kreativen Team entwickelten sie einen Müllbeutel, der nicht nur die Natur aufräumt, sondern gleichzeitig eine Neuproduktion von Plastik verhindert.

Wie kam es zu der Idee von Wildplastic und welche Vision verfolgt ihr?

 

 

Das junge Unternehmen Wildplastic hat sich der Herausforderung angenommen und sich als Unternehmensziel gesetzt, die Umwelt von wildem Plastik zu befreien. Die im Sommer 2019 gegründete Purpose GmbH ist ein Kollektiv aus Kreativen, Unternehmer*innen und Expert*innen mit einer gemeinsamen Mission: Wildes Plastik als Wertstoff in die Kreisläufe zurückführen und Lösungen für einen systemischen Wandel erarbeiten – für eine ressourcenschonende Welt von Morgen.

Wildplastic schafft den ersten aus recyceltem wilden Plastik bestehenden Müllbeutel – die Wildbags, und forciert gleichzeitig sozialen & ökologischen Wandel.

Nadia

Nochmal mit eigenen Worten: was unterscheidet die Wildbags von
konventionellen Müllbeuteln?

Wildbags sind so sexy wie sonst keine Mülltüte und ein echter Hingucker. Aber das ist natürlich nicht so relevant, wie der Fakt, dass jede*r einzelne, der/die eine Wildbag kauft, damit einen Unterschied macht und wir gemeinsam Stück für Stück die Welt aufräumen. Im Vergleich zu konventionellen Müllbeuteln räumt die Wildbag Plastik aus der Umwelt und schafft fairere Arbeitsbedinungen für Sammler*innen.

 

Vor allem ist es genial zu sehen, wie viel Impact wir gemeinsam mit unserer Community bereits jetzt erzielen konnten.

Nadia

Wildplastic gibt es erst seit 2019, wie war die Reise bisher und welchen
Herausforderungen standet ihr bei der Gründung gegenüber?

 

Bisher hatte Wildplastic eine spannende Reise. Wir mussten bereits in jungen Jahren viele Herausforderungen meistern. Von der Entscheidung als GmbH in Verantwortungseigentum zu gründen, was einen einfach fordert Grundsätzliches von Anfang an zu reflektieren, zum Aufbau stabiler Lieferketten von wildem Plastik. Wir sind noch ganz am Anfang und dennoch passiert schon so viel und auch das ist immer wieder herausfordernd. Doch es macht nicht nur Spaß diese Organisation zu entwickeln, sondern vor allem ist es genial zu sehen, wie viel Impact wir gemeinsam mit unserer Community bereits jetzt erzielen konnten. Und dieser wächst tatsächlich täglich!

Gibt es denn auch schon erste Erfolge zu verzeichnen? Und welche Pläne verfolgt
ihr für die Zukunft?

 

Nina: Klares JA. Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz und haben die tollsten Kund*innen, die man sich vorstellen kann. Faktische Erfolge kann man live ablesen auf unserer Impact-Seite. Außerdem arbeiten wir ständig an neuen Ideen, neben weiteren Größen an Wildbags (120l und Hundekotbeutel) denken wir natürlich auch außerhalb des Müllbeutel-Kosmos. STAY TUNED!

Toni: Pläne für die Zukunft: Noch mehr Plastik aus der Umwelt holen - noch mehr Menschen und Länder unterstützen, die am meisten unter der globalen Plastik Verschmutzung leiden. Und als gutes Beispiel voran gehen, dass Wirtschaften auch solidarisch und nachhaltig sein kann.

Wenn du eine Sache auf der Welt verändern könntest, welche wäre das?

Toni: Global? Dass die Menschheit sich mehr als WIR sehen könnte. Wenn ALLE mehr so leben und handeln würden, als wären wir eine große Familie, in der man aufeinander aufpasst und sich gegenseitig unterstützt, wenn es mal schwierig wird. Weniger Grenzen - mehr Empathie, Solidarität und Liebe.

Und zum Schluss: was macht ihr gerne wenn ihr nicht wild seid - Meditation oder
Sauna?

Nina: Meditation. Yoga. Alles was hilft, kurz abzuschalten. Bloß keine Sauna. Als Mama kommt man schon so genug ins Schwitzen.

Toni: Sauna! ...und danach ab ins Eiswasser.

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