5 Fragen an gaia

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5 Fragen an gaia

Bild: © gaia

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Veröffentlicht am 01.09.2020 von Lea Thin


Die Bienenwachstücher von Gaia sind vor allem eines: super praktisch! Mit ihrer Beschichtung aus Bio-Bienenwachs, Bio-Jojoba-Öl und Baumharz halten die Tücher aus 100 Prozent GOTS zertifizierter Bio-Baumwolle Lebensmittel frisch - und das ganz ohne Aluminium oder Plastik. Aber wie kommt man auf so eine außergewöhnliche Geschäftsidee? Wir wollten es von Geschäftsführerin Karla Janssen genauer wissen.

Ihr bietet mit Bienenwachstüchern eine Alternative zu Frischhaltefolie. Warum ist gaia besser?

Viele Menschen nutzen Alu- oder Frischhaltefolie oft nur einige Stunden und schmeißen die Folien anschließend in den Abfalleimer. Aber der Müll ist nicht automatisch weg. Er bleibt, und das eine ziemlich lange Zeit. Mit unseren Bienenwachstüchern wollen wir diesen Müll einsparen. Man kann die Tücher bei guter Pflege mindestens zwei Jahre lang wiederverwenden. Unser Motto ist - jedes nicht genutzte Stück Frischhaltefolie zählt. Denn in der Summe sind diese "kleinen" Schritte ein Großer. Gleichzeitig sind unsere Tücher im Gegensatz zu ihren Einwegalternativen auch gut für unsere Lebensmittel. Sie sind atmungsaktiv und schützen ihren Inhalt vor Feuchtigkeit und schnellem Austrocknen.

Da die Tücher atmungsaktiv sind, bildet sich nicht so schnell Kondenswasser. Das macht den Snack für unterwegs doch um einiges appetitlicher.

Karla Janssen

Warum braucht man gerade im Sommer unbedingt ein Gaia-Bienenwachstuch?

Gerade im Sommer sind die Tücher super. Abgesehen davon, dass es zu jeder Jahreszeit erstrebenswert ist, keinen unnötigen Müll zu produzieren: Wenn man in der Natur unterwegs ist, steht nicht immer ein Mülleimer parat und nicht jede*r hat Lust, Berge von Abfall mit sich herumzuschleppen. Da die Tücher atmungsaktiv sind, bildet sich nicht so schnell Kondenswasser. Das macht den Snack für unterwegs doch um einiges appetitlicher.

Wir finden auch, dass die Tücher viel schöner aussehen als Frischhalte- oder Alufolie und bei der Nutzung wird zusätzlich noch ein guter Zweck unterstützt. Denn mit jeder verkauften Packung Bienenwachstücher unterstützen wir Sozial- und Umweltprojekte. Da schmeckt das Picknick gleich doppelt so gut!

Was ist eure größte Herausforderung?

Unsere bislang größte Herausforderung ist unser selbst auferlegter Nachhaltigkeitsindex und diesen immer einzuhalten - was wir natürlich tun. Dadurch verlangsamen sich allerdings einige Prozesse. Außerdem wollen wir unsere Produkte jedem zugänglich machen. Wenn man aber zeitgleich eine hohe Qualität halten will, spiegelt sich das zwangsläufig auch im Kaufpreis wieder. Das ist ein Dilemma, das viele Social Businesses mit uns teilen. Wir haben uns daher eine Lösung überlegt, damit trotzdem jede*r auf Einwegfolien verzichten kann. Auf unserer Webseite haben wir eine DIY Anleitung veröffentlicht, um jedem die Möglichkeit zu geben, das eigene Bienenwachstuch zu fertigen.

Gibt es schon erste Erfolge?

Wir erleben sehr viele sehr unterschiedliche Erfolge. Zum Beispiel sind wir glücklich, wenn wir einen schönen Abend mit unserem mittlerweile großen Team verbringen dürfen. Dass wir so schnell gewachsen sind, ist definitiv ein Erfolg für uns. Wir freuen uns auch, dass wir in vielen tollen Geschäften gelistet sind und großartige Unterstützer*innen gewonnen haben, die über unsere Produkte berichten. Ein ganz besonderer Erfolg sind die über 20.000 Euro, die wir bereits im Jahr 2019 an Sozial- und Umweltprojekte spenden konnten. Das verdanken wir vor allem unseren Kund*innen, die sich für ein nachhaltigeres Leben entscheiden und bewusstere Kaufentscheidungen treffen.

Ein ganz besonderer Erfolg sind die über 20.000 Euro, die wir bereits im Jahr 2019 an Sozial- und Umweltprojekte spenden konnten.

Karla Janssen

Entweder… oder: Abendkleid oder Jogginghose?

Das ist einfach. Wir sind definitiv alle Typ Jogginghose :)

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  • Lea Thin