5 Beispiele, wie die GLS Gemeinschaft die Krise meistert

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5 Beispiele, wie die GLS Gemeinschaft die Krise meistert

Bild: © GLS Bank

Solidarität im Corona-Lockdown

Veröffentlicht am 12.05.2020 von GLS Bank


Konsum ist während der Krise nur noch stark eingeschränkt möglich, viele Unternehmen haben durch den notwendigen Corona-Lockdown zu kämpfen. Umso wichtiger ist es jetzt, zusammenzuhalten. Dieser Ansicht ist nicht nur die GLS Bank, sondern auch ihre Kund*innen. Mit kreativen Ideen und Menschlichkeit sorgen sie dafür, dass Betroffene und letztlich auch sie selbst die Krise meistern – und vielleicht sogar gestärkt aus ihr hervorgehen. Und diese Werte wirken – nicht nur in der Krise.

Werte & nachhaltiger Konsum: Ein starkes Duo in der Krise

Die GLS Bank verfolgt seit ihrer Gründung im Jahr 1974 ihren eigenen Weg. Als erste nachhaltige Gemeinschaftsbank ist sie Vorreiter in Sachen Solidarität und Zusammenhalt – nicht erst seit der Coronakrise. Wie erfolgreich die Bank mit ihrem Leitbild ist, zeigen diese fünf Beispiele aus dem GLS Kundenkreis. Die fünf Unternehmen bahnen sich ihren Weg durch die Krise und helfen dabei jenen, die besonders mit der COVID-19 Pandemie zu kämpfen haben.

1. #stayhomeclub: Social Businesses unterstützen die Berliner Clubszene

Der stayhome-Club ist ein Zusammenschluss von Berliner Social Businesses wie Quartiermeister, Sirplus und Ostmost, die normalerweise die Berliner Gastronomie versorgen. Wie viele Andere sind auch sie durch den aktuell notwendigen Lockdown in ihrer Existenz bedroht. Daher verkaufen die ökologisch- und sozialverträglichen Unternehmen aktuell nicht nur Produkte, die der Welt etwas zurückzugeben. In Zeiten der Krise liefern sie nun auch nachhaltige Isolationsbasics direkt an deine Haustür. Bestellen kannst du zahlreiche Produkte in Bio-Qualität und ausgewählte Retterboxen. Mit deinem Einkauf unterstützt du ganz nebenbei die Berliner Kunst- und Clubkultur, denn ein Teil der Erlöse wird an den Fonds für Berliner Clubs, Veranstalter*innen und Künstler*innen gespendet.

Bild: © GLS Bank

2. Pizzapate: Lecker essen und Bedürftige unterstützen

Die Pizzeria HEAT im Hamburger Viertel Altona arbeitet schon seit Langem an einer besseren Welt. Die leckeren Pizzen sind aus ökologischen Zutaten und zu 100 % vegan. Doch wie für alle gastronomischen Betriebe hat auch das HEAT mit den aktuellen Kontaktbeschränkungen zu kämpfen.

Doch Inhaber Lennert Wendt meistert die Krise mit einer kreativen Idee: Für nur 15 Euro kannt jede*r Pizzapate werden und eine Pizza an die Obdachloseneinrichtung von „Fördern & Wohnen“ in der Hamburger Innenstadt spenden. Das hilft einerseits der Pizzeria, vor allem aber den bedürftigen Menschen.

Bild: © Lennert Wendt

3. #fairfashionsolidarity: Solidarität mit der nachhaltigen Modeindustrie

Nicht nur Gastronomie und Reiseveranstalter haben mit dem Corona-Lockdown zu kämpfen, auch die Fair Fashion Bewegung ist von der wirtschaftlichen Krise der COVID-19 Pandemie enorm betroffen. Hinter dem Hashtag #fairfashionsolidarity verbirgt sich ein Zusammenschluss von Anhänger*innen, denen wichtig ist, dass nachhaltiger Konsum in der Textilbranche diese Krise überlebt. Sie empfehlen Shops und Labels, darunter auch viele GLS-Kund*innen, und setzen sich so für den Erhalt von Fair Fashion ein. Mehr als 250 Unterstützer*innen sind schon dabei!

Bild: © Priscilla Du Preez via unsplash.org

4. Mundschutzmasken: Gemeinsam neues Standbein aufbauen

Die kürzlich eingeführte Maskenpflicht führt zu einem größeren Bedarf an Masken. Wie gut, dass zahlreiche Modelabels ihre Produktion aktuell umgestellt haben und nun vornehmlich Atemmasken produzieren. Damit helfen die Unternehmen Deutschland aktiv beim Krisenmanagement: Durch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes kannst du deine Mitmenschen schützen und das Risiko einer Infektion verringern. Neben nachhaltigen Modelabels wie Manomana und Wijld, nähen auch Armedangels Masken für den Privatgebrauch und spenden einen Teil der Erlöse an Ärzte ohne Grenzen.

5. Lockdown-Lieferservice mit Regionalwert

Corona macht kreativ – auch die Regionalwert-Partner in Hamburg. Die regionalwert AG im Norden Deutschlands setzt sich für eine nachhaltige Landwirtschaft und gute Lebensmittel ein. Doch seit der Corona-Pandemie haben Schul- und Kindergarten-Caterer, Restaurants und Firmen-Zulieferer kaum noch Kunden. Landwirten fehlen die Aufträge. Ganze regionale Lieferketten geraten in Schieflage. Und vorhandene Lieferdienste nehmen kaum neue Kunden an. Deshalb haben die Partner der AG in nur wenigen Tagen einen neuen Lieferservice aufgebaut und beliefern die Hamburger*innen mit einer Grundversorgungs-Kiste aus Obst, Gemüse, Brot, Kartoffeln und Milchprodukten sowie fertigen Suppen, Saucen, Salaten und Desserts – allesamt aus enkeltauglicher Landwirtschaft.

Bild: © Atlas Kadrów via unsplash.org

Werde Teil der GLS Gemeinschaft

Diese fünf Unternehmen setzen sich nicht nur für nachhaltigen Konsum ein, sie zeigen auch, dass Zusammenhalt gerade in Krisenzeiten besonders wichtig ist. Auch du stehst hinter den Werten Solidarität, Nachhaltigkeit, Respekt, Kreativität und Transparenz? Hier erfährst du, wie du Teil der GLS Gemeinschaft werden kannst. Ob als Mitglied, mit einem GLS Girokonto oder einer Finanzierung für dein Unternehmen – die GLS Bank bietet dir viele Möglichkeiten!

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